Termine

1. Podiumsdiskussion:
Daten – Selbst – Bestimmen. Chancen, Risiken und Konzepte digitalisierter Medizin
am 26. Oktober 2021 von 19:30 bis 21:00 Uhr
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Bürgerforum 1:
Feedbackgestaltung in Pandemie-Apps
am 15./16. und 18. November 2021
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2. Podiumsdiskussion:
Krank laut KI. Wer übernimmt in Zukunft die Verantwortung für Diagnosen?
am 07. Dezember 2021 von 19:30 bis 21:00 Uhr
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3. Podiumsdiskussion:
Die große Unbekannte? Zur Rolle von Algorithmen in der digitalen Gesundheitsversorgung
am 11. Januar 2022 von 19:30 bis 21:00 Uh
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4. Podiumsdiskussion:
Programmierte (Un-)Gleichbehandlung? Gefahren der Diskriminierung durch KI in der Medizin
am 01. Februar 2022 von 19:30 bis 21:00 Uhr
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5. Podiumsdiskussion:
Robotik in der Pflege. Auf- oder Abwertung von Sorgearbeit?
am 24. Februar 2022 von 19:30 bis 21:00 Uhr
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Bürgerforum 2:
GPS-Ortungssysteme für Menschen mit Demenz
Zeitraum vom 04. – 25. Mai 2022
Mi, 04.05. von 17:00 bis 20:30 Uhr
Do, 05.05. von 17:00 bis 20:30 Uhr
Do, 12.05. von 17:00 bis 20:00 Uhr
Mi, 25.05. von 17:00 bis 21:00 Uhr

Die Bewerbungsfrist endete am 05.04.2022


1. Podiumsdiskussion:
Daten – Selbst – Bestimmen. Chancen, Risiken und Konzepte digitalisierter Medizin

am 26. Oktober 2021 von 19:30 bis 21:00 Uhr

In der ersten Podiumsdiskussion der Veranstaltungsreihe sollen Daten(schutz)-Fragen vor dem Hintergrund gegenwärtiger und zukünftiger Digitalisierung kritisch diskutiert werden: Was sind Gesundheitsdaten? Wem gehören sie? Wem und wie nützen sie? Und welche Macht bündelt sich im Besitz großer Datenmengen? Dabei werden auch Sie als Publikum die Möglichkeit bekommen, eigene Fragen an unsere Experten*innen-Runde zu stellen und diese diskutieren zu lassen.

Diskutieren werden:

  • Kirsten Bock: Datenschutzjuristin beim Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz und Sachverständige für den Deutschen Bundestag
  • Dr. Attila Wohlbrandt (Hasso-Plattner-Institut): Ingenieur sowie Projektmanager für das Projekt „smart4health“, welches es EU-Bürgern*innen ermöglicht, ihre Gesundheitsdaten EU-weit zu verwalten
  • Dr. Patrik Hummel (TU Eindhoven): Ethiker, hat u.a. im Projekt „DABIGO: Datensouveränität in klinischen Big-Data-Regimes. Ethische, rechtliche und Governance-Herausforderungen“ geforscht, das letztes Jahr abgeschlossen wurde

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2. Podiumsdiskussion:
Krank laut KI. Wer übernimmt in Zukunft die Verantwortung für Diagnosen?

am 07. Dezember 2021 von 19:30 bis 21:00 Uhr

Wird uns in Zukunft eine Künstliche Intelligenz ein Attest ausstellen können? Im Podium sollen die Chancen und Risiken von Künstlicher Intelligenz und Big Data in der medizinischen Diagnostik aus verschiedenen Perspektiven kritisch diskutiert werden. An konkreten Beispielen aus der Krebs- und Demenzforschung möchten wir zum einen klären, wo KI momentan eingesetzt wird und zum anderen einen Ausblick auf die zukünftige Rolle von KI im Gesundheitswesen von morgen werfen.

Diskutieren werden:

  • Prof. Dr. Philipp Ströbel (Universitätsmedizin Göttingen): Direktor des Instituts für Pathologie sowie Stellvertretender Direktor des UniversitätsKrebszentrums.
  • Prof. Dr. Tanja Schultz (Universität Bremen): Professorin für Kognitive Systeme im Fachbereich Informatik/Mathematik und seit 2019 Teil des Direktoriums des Leibniz WissenschaftsCampus „Digital Public Health“.
  • Prof. Dr. Saskia Nagel (RWTH Aachen): Professorin und Leiterin des Lehr- und Forschungsgebietes Angewandte Ethik in der Fachgruppe für Society, Technology and Human Factors.

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3. Podiumsdiskussion:
Die große Unbekannte? Zur Rolle von Algorithmen in der digitalen Gesundheitsversorgung

am 11. Januar 2022 von 19:30 bis 21:00 Uhr

Im Zeitalter von Big Data und Künstlicher Intelligenz stellen sich auch Fragen nach der Transparenz von Algorithmen, ihrer Erklärbarkeit, aber auch zur Verantwortung derjenigen, die sie entwickeln und programmieren. Diese Fragen stellen sich besonders nachdrücklich, wenn es um unsere eigenen Gesundheitsdaten geht, die durch die unsichtbaren Algorithmen Künstlicher Intelligenz-Systeme sortiert und ausgewertet werden. Ob in der digitalen Krankenakte oder intelligenten Diagnosesystemen – die Rolle der Algorithmen im Gesundheitswesen der Zukunft und Gegenwart muss dringend beleuchtet werden.

Diskutieren werden:

  • Prof. Dr. Andreas Holzinger (Medizinische Universität Graz): Leiter des Human-Centered AI Lab (HCAI) am Institut für Medizinische Informatik/Statistik
  • Prof. Dr. Ute Schmid (Universität Bamberg): Leiterin der „Cognitive Systems Group“
  • Dr. Andreas Kaminski (Universität Stuttgart, RWTH Aachen): Leiter der Abteilung Wissenschafts- und Technikphilosophie des High Performance Computing Center (HLRS) der Universität Stuttgart sowie Gastprofessor für Wissenschaftstheorie und Technikphilosophie an der RWTH Aachen

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4. Podiumsdiskussion:
Programmierte (Un-)Gleichbehandlung? Gefahren der Diskriminierung durch KI in der Medizin

am 01. Februar 2022 von 19:30 bis 21:00 Uhr

Fragen von sozialer Gerechtigkeit und Diskriminierung rücken zunehmend in den Fokus öffentlicher und wissenschaftlicher Debatten. Aber was bedeutet dies im Kontext des Einsatzes von KI im Gesundheitswesen? Welche Risiken bringt der Einsatz KI und algorithmischen Entscheidungssystemen in der Medizin mit sich – besonders mit Blick auf verschiedene Formen möglicher Diskriminierung? Können solche Systeme zu einer Verbesserung der Chancengleichheit beitragen? Oder verschärfen sie bereits existierende Ungerechtigkeiten?

Diskutieren werden:

  • Dr. Renate Baumgartner (Universität Tübingen)
  • Dr. Carsten Orwat (Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) Karlsruhe)
  • Prof. Dr. Judith Simon (Universität Hamburg)

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5. Podiumsdiskussion:
Robotik in der Pflege. Auf- oder Abwertung von Sorgearbeit?

am 24. Februar 2022 von 19:30 bis 21:00 Uhr

Viele Bereiche der Gesundheitsversorgung wurden in unserer Veranstaltungsreihe bereits beleuchtet. In unserer letzten Podiumsdiskussion widmen wir uns dem Pflegesektor: Wie weit möchten wir den menschlichen Faktor aus der Pflege herauskürzen und wo bringt der Einsatz von technischen Assistenzsystemen eine echte Entlastung für medizinisches Personal? Wie sollten diese Technologien konkret gestaltet werden? Und an welcher Stelle sollten die betroffenen Stakeholder, wie Pfleger*innen und Pflegebedürftige, in die Diskussion einbezogen werden? 

Diskutieren werden:

  • Prof. Dr. Andreas Hein (Universität Oldenburg)
  • Prof. Dr. Martina Hasseler (Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften)
  • Dr. Andreas Bischof (TU Chemnitz)

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